Freilichtmuseum

Das Freilichtmuseum soll Einblicke in das Alltagsleben der bäuerlichen Bevölkerung des 2. und 3. Jahrhunderts nach Christus im Gebiet nördlich der mittleren Donau geben.

Im Vordergrund stehen dabei die Architektur der Gebäude, das Haushandwerk und die ökonomischen sowie ökologischen Grundlagen der Menschen der Vergangenheit. Die Rekonstruktion des germanischen Bauernhofes beruht auf archäologischen Befunden der römischen Kaiserzeit aus dem nördlichen Mitteldonaugebiet.

Beim Bau der Objekte wurden vor allem Baumaterialien und Werkzeugtypen verwendet, für die es an frühgeschichtlichen Fundplätzen archäologische Nachweise gibt. Die Errichtung der Anlage bot auch die Möglichkeit für experimentalarchäologische Versuche zur Technologie der Holzbearbeitung und Landwirtschaft dieser Zeit.

In Elsarn wurde mit dieser Freilichtanlage ein Ausflugsziel geschaffen, das für Gäste und Einheimische in gleicher Weise eine Bereicherung des Freizeit- und Bildungsangebotes für die ganze Familie mit sich bringt.

Projektierung: Marktgemeinde Straß im Straßertale in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien, der Arbeitsgruppe Archäobotanik des Instituts für Botanik der Universität für Bodenkultur und dem Kulturpark Kamptal

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