Kurzinfo

Unter dem Sammelbegriff „Germanen" werden in der römischen Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit
(1. - 5. Jh. n. Chr.) verschiedene Völker und Stämme in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien gefasst.

Durch innergermanische Auseinandersetzungen und Völkerbewegungen um Christi Geburt ließen sich im Laufe des 1. Jh. nach Christi markomannisch-quadische Gruppen in Mähren, in der Slowakei und im nördlichen Niederösterreich nieder, das bis ins 5. Jh. zum Siedlungsgebiet der Markomannen und Quaden zählte.

Charakteristisch für diese Zeit waren intensive wirtschaftliche und kulturelle Kontakte zum römischen Reich.

Unterbrochen wurden diese Beziehungen durch die Markomannenkriege von 166 bis 180 nach Christus. Durch gezielte Feldzüge über die Donau, die der römische Kaiser Marc Aurel selbst anführte, versuchte Rom die Grenze an der mittleren Donau wiederherzustellen. Siedlungs- und Grabfunde aus Etsdorf, Feuersbrunn, Grafenwörth, Hohenwarth, Kammern, Landersdorf, Langenlois, Ronthal, Schiltern, Seebarn, Straß im Straßertal, Zeiselberg und Zemling belegen eine intensive germanische Siedlungstätigkeit vom 1. bis ins 5. Jh. nach Christus in der Umgebung von Elsarn. Rechteckige Grabenanlagen von römischen Befestigungsbauten in Fels am Wagram und Plank am Kamp belegen die wichtige strategische Bedeutung des Gebietes für die Römer.

 


 

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